Geheimtipps Madeira | Die schönsten unbekannten Orte der Insel

Auf Madeira gibt es unglaublich viel zu entdecken – und erstaunlicherweise sind viele Orte noch immer weitgehend unbekannt. Während große Besuchergruppen zu den berühmten Spots strömen (die selbstverständlich ebenfalls wunderschön sind!), findet man abseits der beliebten Routen noch viel mehr. Auf Madeira gibt es unglaublich viel zu entdecken – und erstaunlich viele Orte sind noch immer echte Geheimtipps Madeira. Viele Besucher strömen zu den bekannten (und natürlich wunderschönen) Sehenswürdigkeiten, doch die Insel hat weit mehr zu bieten.
Möchtest du Madeira abseits der üblichen Touristenpfade erleben? Dann entdecke diese fantastischen, noch wenig bekannten Orte – echte Geheimtipps Madeira!

Rota da Banana (Bananenroute)

Die Rota da Banana ist eine kurze, aber sehr charmante Wanderung in Madalena do Mar, einem der wärmsten Orte Madeiras. Das Dorf ist bekannt für seine weitläufigen Bananenplantagen.

Auf schmalen Pfaden läufst du zwischen hunderten Bananenstauden hindurch. Überall hängen dicke Stauden – manche noch grün, andere bereits gelb und erntereif. Ein süßlicher Bananenduft liegt in der Luft und verleiht der Wanderung ein fast tropisches Feeling.

Unterwegs öffnet sich immer wieder der Blick auf den Ozean. Oft hört man sogar die Wellen an die Küste schlagen. Lokale Bauern sind täglich bei der Arbeit und ernten die kleinen, besonders süßen Madeira-Bananen. Du erfährst einiges über den Anbau und seine Bedeutung für die Inselwirtschaft.

Die Strecke ist einfach – perfekt für einen entspannten Spaziergang. Zum Abschluss lohnt sich ein Halt in einem kleinen Café, wo du eine frische Bananen-Smoothie probieren kannst.

Rota da Banana

Fajã dos Padres

Dieser (noch) wenig bekannte Ort auf Madeira ist nur mit der Seilbahn oder per Boot erreichbar. Mit der Seilbahn geht es steil die Klippen hinunter – der Blick auf den Atlantik ist spektakulär!

Tipp: Lies auch unseren ausführlichen Bericht über Fajã dos Padres – man kann hier nicht nur einen Tagesausflug machen, sondern sogar übernachten!

Unten angekommen erwartet dich ein Ort voller Ruhe. Das kleine Landstück zwischen Meer und Klippen wird Fajã genannt. Die fruchtbare Erde sorgt dafür, dass hier exotische Früchte wie Mango, Avocado, Maracuja und Papaya wachsen.

Früher lebten hier Jesuitenmönche, die Landwirtschaft betrieben – die Geschichte spürt man bis heute.

Heute ist Fajã dos Padres ein friedliches Refugium, ideal für Spaziergänge durch Obstgärten und für Naturliebhaber. Es gibt einen kleinen Strand mit glasklarem Wasser – perfekt zum Schwimmen oder Schnorcheln. Ein kleines Restaurant serviert günstige, täglich wechselnde Gerichte.

Versteckte orte auf Madeira

Poço dos Chefes (Ribeira Grande)

Dieses natürliche Felsenbecken liegt versteckt in der Ribeira Grande-Schlucht, nicht weit vom berühmten Nonnental. Es zählt zu den ruhigen, kaum bekannten Badeplätzen, die vor allem Einheimische besuchen.

Das Wasser ist klar und erfrischend – es stammt direkt aus den Bergen. Der Pool wurde über die Jahre vom Fluss geformt. Ein perfekter Ort für tolle Fotos!

An heißen Tagen ist ein Bad hier herrlich. Umgeben von grünen Hügeln und dichtem Bewuchs wirkt der Platz tatsächlich wie ein echtes Geheimversteck. Mutige können sogar von kleinen Felsen ins Wasser springen. Rundherum gibt es Grasflächen und Steine zum Sitzen und Entspannen.

Da kaum Touristen herkommen, bleibt die Atmosphäre authentisch und angenehm ruhig. Ein idealer Stopp, um sich nach einer Wanderung abzukühlen.

Tipp: Schau dir auch die anderen natürlichen Schwimmbecken auf Madeira an – es gibt große, bekannte Spots, aber auch viele kleine Geheimtipps.

Ponta do Pargo

Ponta do Pargo liegt an der westlichsten Spitze Madeiras und gehört zu den ruhigsten und untouristischsten Dörfern der Insel. Die größte Attraktion ist der Leuchtturm von Ponta do Pargo, der dramatisch auf einer hohen Klippe steht. Die Aussicht über die wilde Küste ist atemberaubend – besonders zum Sonnenuntergang, wenn der Himmel in kräftigen Orange- und Rottönen leuchtet.

Die Umgebung besteht aus sanften grünen Hügeln und Feldern. Verschiedene Wanderwege führen entlang der Klippen und durch Täler. Das Dorf selbst ist klein und urig, mit wenigen lokalen Restaurants und Cafés. Hier kannst du frischen Fisch genießen – oft mit Meerblick.

Ponta do Pargo ist perfekt für alle, die Ruhe, Natur und beeindruckende Panoramen lieben. Ein Ort, an dem man das „echte Madeira“ spürt.

Ponta da Pargo Madeira geheimtipps

Casa das Queimadas (Forsthaus Queimadas)

Dieses märchenhafte kleine Haus liegt im Laurissilva-Wald bei Santana. Es sieht aus, als wäre es direkt einem alten Märchenbuch entsprungen. Das Häuschen besitzt eine Steinstruktur und ein traditionelles Reetdach – typisch für die historische Architektur Madeiras. Rundherum erstreckt sich ein wunderschönes Naturgebiet mit uralten Bäumen, Farnen und dichtem Moosbewuchs.

Hier beginnt auch die berühmte Levada do Caldeirão Verde, eine der schönsten Wanderungen auf Madeira. Doch selbst ohne zu wandern lohnt sich ein Besuch: Es gibt Picknicktische und Bänke, auf denen man wunderbar entspannen und die Ruhe genießen kann. An manchen Tagen liegt ein geheimnisvoller Nebel über dem Wald – dann wirkt die Umgebung noch märchenhafter.

Der Laurissilva-Wald ist reich an seltenen Vogelarten und Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt.

geheimtipps Madeira

Achadas da Cruz (Seilbahn & Fajã da Quebrada Nova)

Achadas da Cruz liegt an der wilden Nordwestküste Madeiras. Hier findest du eine der steilsten Seilbahnen der Insel – und die Abfahrt hat es in sich. Die Gondel gleitet dicht an riesigen Klippen vorbei, während sich der Blick über den endlosen Atlantik öffnet. Unten liegt die Fajã da Quebrada Nova, ein verlassenes Landwirtschaftsgebiet. Früher bauten Bauern hier Obst und Gemüse an, heute stehen nur noch einige alte Häuschen – als wäre die Zeit stehen geblieben.
💡 Mehr über die Seilbahnen auf Madeira lesen

Zwischen den Feldern und entlang der Küste verlaufen schmale Wanderpfade. Das Meer ist hier oft rau, mit hohen Wellen, die gegen die Felsen schlagen. Touristen trifft man kaum, sodass du die Natur in völliger Stille genießen kannst. Nachdem du die Fajã erkundet hast, bringt dich die Seilbahn wieder nach oben – mit einem weiteren traumhaften Panorama.

Achadas da Cruz ist ein perfekter Ort für alle, die Abenteuer, Ruhe und unberührte Natur lieben.

Achtung: Dieser Ort gehört zu den weniger bekannten Madeira-Geheimtipps, wird aber zunehmend populärer. Gerade deshalb: Genieße ihn – aber bitte mit Respekt für die Natur und die Umgebung!

Achadas de cruz

Levada da Rocha Vermelha

Dies ist eine der weniger bekannten Levada-Wanderungen auf Madeira – perfekt für alle, die ein bisschen Abenteuer suchen. Der Weg beginnt hoch in den Bergen und folgt alten Bewässerungskanälen, die das Wasser in tiefer gelegene Dörfer leiten. Unterwegs gehst du durch schmale Tunnel, einige davon über 500 Meter lang. Eine Taschenlampe und feste Wanderschuhe sind hier unverzichtbar.

Während der Wanderung eröffnen sich beeindruckende Blicke ins Tal von Ribeira Brava: tiefe Schluchten, Wasserfälle und dicht bewaldete Hänge. Der Pfad ist stellenweise schmal und nicht immer perfekt gepflegt – genau das macht die Tour spannend. Da diese Route noch ein echter Geheimtipp ist, begegnest du kaum anderen Wanderern. Dadurch wird die Wanderung zu einem ruhigen und einzigartigen Erlebnis.

Etwa auf halber Strecke erreichst du einen beeindruckenden Wasserfall, der direkt über die Levada hinunterstürzt – ein echtes Highlight.

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