Möchtest du nach Madeira reisen, um dort die Wellen zu reiten? Wir waren schon mehrmals auf der Insel und haben während unserer Reisen besonders die wunderschöne Küste und die verschiedenen Orte auf Madeira erkundet. Wir selbst sind zwar keine eingefleischten Surfer, daher haben wir für die technischen Details der einzelnen Surf-Breaks auf lokales Insider-Wissen zurückgegriffen. Was wir dir aber ganz genau verraten können: Welche Orte sich perfekt für deine Rundreise eignen und wo du ideal übernachten kannst.
Surfen auf Madeira im Überblick
- Beste Reisezeit: Oktober bis April für größeren und konsistenteren Swell
- Für Anfänger: Porto da Cruz und Machico
- Für erfahrene Surfer: Jardim do Mar und Paul do Mar
- Wassertemperatur: ca. 18–24 °C
- Mietwagen: Sehr empfehlenswert, um die verschiedenen Surfspots flexibel zu erreichen

Kann man auf Madeira gut surfen?
Ja, absolut! Madeira ist ein hervorragendes Reiseziel zum Surfen, allerdings unterscheiden sich die Bedingungen je nach Spot erheblich. Die Insel bietet verschiedene Surfspots entlang der Küste – von geschützten Orten, an denen du als Anfänger deine ersten Wellen reiten kannst, bis hin zu Spots mit kraftvollen Wellen, die vor allem für erfahrene Surfer geeignet sind.
Die Wassertemperatur ist das ganze Jahr über angenehm mild (ca. 18 bis 24 °C), und besonders im Winter hast du an der Nordküste oft hohe Wellen und mehr Wind.
Möchtest du zum ersten Mal auf Madeira surfen? Dann empfehle ich dir, einen Surfkurs bei einer lokalen Surfschule zu buchen. Die Surflehrer geben dir nicht nur die nötige Einweisung, sondern wissen auch ganz genau, welcher Spot bei den aktuellen Bedingungen am sichersten und besten geeignet ist.
Die besten Surfspots auf Madeira
Der beste Surfspot auf Madeira hängt vor allem von deinem Fahrkönnen ab. Wer zum ersten Mal auf einem Surfbrett steht, hat wenig von gigantischen Wellen, während erfahrene Surfer gezielt nach gutem Swell und etwas mehr Herausforderung suchen. Glücklicherweise hat Madeira beides zu bieten.
Die Surfspots verteilen sich über die gesamte Insel. Nachfolgend habe ich die besten Orte zum Surfen auf Madeira für dich zusammengefasst:
Porto da Cruz – ideal für Anfänger
Porto da Cruz ist einer der ersten Orte, an die ich denken würde, wenn du zum ersten Mal auf Madeira surfen möchtest. An der Nordostküste liegen hier die Strände Praia der Alagoa und Praia da Maiata, an denen die Bedingungen hervorragend für Anfänger und fortgeschrittene Surfer geeignet sind. Die Spots sind sehr gut zugänglich und es gibt mehrere Surfschulen vor Ort – der perfekte Ort für deine allererste Surfstunde.
Und ganz ehrlich: Auch wenn du selbst nicht aufs Brett steigst, ist Porto da Cruz ein wunderschöner Ort für einen Besuch. Das Dorf schmiegt sich idyllisch zwischen steile Berge und den tiefblauen Ozean und ist somit sowieso ein fantastischer Zwischenstopp bei einer Rundreise über Madeira.
- Lage: Nordostküste
- Niveau: Anfänger und Fortgeschrittene (Intermediate)
Machico – für Anfänger und Fortgeschrittene
Auch Machico eignet sich hervorragend, wenn du noch nicht allzu viel Surferfahrung mitbringst. Die Bucht von Machico liegt an der Ostküste der Insel, etwa 20 Kilometer von Funchal entfernt. Die Wellen sind hier ideal für Anfänger und leicht Fortgeschrittene.
Der große Vorteil: Du kommst nicht nur zum Surfen hierher. Machico ist ein historisches Städtchen mit einem schönen Sandstrand und einer gemütlichen Promenade, sodass du einen Surftag perfekt mit dem Rest deines Urlaubs verbinden kannst. Von hier aus starten übrigens auch mehrere Touren zur Walbeobachtung auf Madeira.
- Niveau: Anfänger und Fortgeschrittene (Intermediate)
- Lage: Ostküste

São Vicente – Surfen an der Nordküste
An der Nordküste ist São Vicente ein bekannter Name in der madagassischen Surfszene – und obendrein eines unserer absoluten Lieblingsdörfer auf Madeira. Der Surfspot bei Fajã da Areia ist bei Surfern extrem beliebt, hier wirst du auch die meisten Leute mit Brettern im Wasser sehen.
Wir finden São Vicente als Basis genial, wenn du während deines Urlaubs mehr von der Nordküste entdecken möchtest. Du wohnst hier traumhaft zwischen den Bergen und dem Meer – an einem idealen Ausgangspunkt, um auch andere Teile der Insel zu erkunden.
- Lage: Nordküste
- Niveau: Je nach Bedingungen und Spot

Jardim do Mar – für erfahrene Surfer
Jardim do Mar ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Surfspots auf Madeira. Das Dorf liegt an der Südwestküste und bekommt mächtig Swell aus dem Nordatlantik ab. Die Wellen können hier gigantisch, extrem kraftvoll und sehr konstant sein.
Deshalb ist dies definitiv kein Ort, den ich für deine allererste Surfstunde empfehlen würde. Es macht aber unglaublich viel Spaß, den Profis vom Ufer aus zuzuschauen, selbst wenn du kein Surf-Experte bist. Für einen klassischen Strandtag mit Sonnenbaden eignet sich der Spot allerdings nicht – der Strand besteht hier nämlich komplett aus Kieselsteinen.
- Lage: Südwestküste
- Niveau: Fortgeschrittene und Experten


Paul do Mar – kraftvolle Wellen und Reefbreaks
Etwas weiter entlang der Südwestküste liegt Paul do Mar. Dieser Surfspot ist bekannt für seine kraftvollen Reefbreaks und großen, konstanten Wellen. Unter guten Bedingungen entstehen hier auch wunderschöne, hohle Wellen (Tubes). Paul do Mar ist damit vor allem für erfahrene Surfer ein echtes Highlight.
Das Dorf selbst ist klein und liegt traumhaft direkt am Meer. Es ist also auch ein perfekter Stopp bei einem Roadtrip entlang der Südwestküste – selbst wenn du selbst nicht ins Wasser gehst.
- Lage: Südwestküste
- Niveau: Fortgeschrittene und Experten
Ribeira da Janela – für erfahrene Surfer
Ribeira da Janela liegt an der Nordküste und ist vor allem für seine langen, kraftvollen Wellen bekannt. Der Spot bietet Pointbreaks und wird vom offiziellen Tourismusverband ausdrücklich für fortgeschrittene Surfer und Experten empfohlen, die ihr Board sicher beherrschen.
Die Landschaft ist hier übrigens mindestens genauso beeindruckend wie die Wellen selbst. Für Surfer, die mit dem eigenen Equipment unterwegs sind, ist die Lage direkt beim Campingplatz von Ribeira da Janela zudem extrem praktisch.
- Lage: Nordküste
- Niveau: Fortgeschrittene und Experten
Achadas da Cruz – ein rauher Surfspot an der Nordwestküste
Auch Achadas da Cruz wird immer wieder als Surfgebiet auf Madeira genannt. Der Spot liegt an der spektakulären, rauhen Nordwestküste, eingebettet zwischen steilen Klippen und dem offenen Atlantik.
Ich würde diesen Ort vor allem Surfern empfehlen, die bereits Erfahrung mit den teils anspruchsvollen Bedingungen auf Madeira mitbringen. Für Anfänger eignen sich Orte wie Porto da Cruz oder Machico definitiv besser.
- Lage: Nordwestküste
- Niveau: Erfahrene Surfer
Tipp: Achadas da Cruz ist außerdem berühmt für die steilste Seilbahn Madeiras. Sie bringt dich hinunter nach Fajã da Quebrada Nova – ein schmaler, flacher Küstenstreifen direkt am Meer, auf dem du wunderbar spazieren gehen und im kleinen Restaurant eine Kleinigkeit essen kannst.


Welcher Surfspot auf Madeira passt zu dir?
Kurz gesagt lässt es sich so zusammenfassen:
- Das erste Mal surfen: Porto da Cruz oder Machico
- Schon etwas Erfahrung: Porto da Cruz, Machico oder – je nach Bedingungen – São Vicente
- Fortgeschritten: Jardim do Mar, Paul do Mar oder Ribeira da Janela
- Besonders schöne Surf-Kulisse: Eigentlich fast die gesamte Küste Madeiras
Bedenke immer, dass sich die Bedingungen auf Madeira von Tag zu Tag und von Spot zu Spot stark unterscheiden können. Besonders bei den anspruchsvolleren Spots solltest du dich nicht nur auf eine Liste der „besten Surfspots“ verlassen, sondern auch die tagesaktuellen Wetter- und Wellenbedingungen prüfen sowie den Rat lokaler Surfer oder einer Surfschule einholen.
| Surfspot | Niveau | Küste |
| Porto da Cruz | Anfänger / Intermediate | Nordost |
| Machico | Anfänger / Intermediate | Ost |
| São Vicente | Je nach Bedingungen | Nord |
| Jardim do Mar | Fortgeschritten / Experte | Südwest |
| Paul do Mar | Fortgeschritten / Experte | Südwest |
| Ribeira da Janela | Fortgeschritten / Experte | Nord |
| Achadas da Cruz | Erfahren | Nordwest |
Ist Surfen auf Madeira für Anfänger geeignet?
Ja, aber du musst unbedingt den richtigen Surfspot wählen. Madeira bietet definitiv Orte, an denen du als Anfänger Surfen lernen kannst, aber längst nicht jede Welle auf der Insel ist dafür geeignet, wenn du zum ersten Mal auf einem Surfbrett stehst.
Besonders Porto da Cruz ist ein hervorragender Ort für den Einstieg. Die Strände Praia da Alagoa und Praia da Maiata gelten als ideal für Anfänger sowie leicht Fortgeschrittene, und es gibt dort verschiedene aktive Surfschulen. Auch Machico eignet sich gut für Surf-Anfänger.
Was ich dir vor allem ans Herz legen würde: Buche erst einmal eine Surfstunde, wenn du noch keine oder nur wenig Erfahrung hast. Der Atlantische Ozean rund um Madeira kann extrem kraftvoll sein, und an vielen Spots hast du es mit felsigem Untergrund zu tun. In einer Surfstunde bekommst du nicht nur die richtige Technik erklärt, sondern lernst auch, wie du sicher ins Wasser und wieder herauskommst und welche Bedingungen für dein Level passend sind.
Surfen auf Madeira mit einem Surfkurs
Für die ersten Versuche auf dem Board würde ich dir definitiv empfehlen, eine Stunde bei einer lokalen Surfschule auf Madeira zu buchen. So musst du weder Surfbrett noch Neoprenanzug im Gepäck mitschleppen, und die Surflehrer können die Tagesbedingungen perfekt einschätzen.
Ein erster Surfkurs dauert meist ein paar Stunden. Du startest am Strand mit den Grundlagen der Trockenübung und gehst danach gemeinsam mit dem Instruktor ins Wasser. Erwarte nicht, dass du nach der ersten Stunde sofort wie ein Profi über die Wellen gleitest – aber die Chancen stehen extrem gut, dass du auf jeden Fall deine ersten Wellen stehend ervischst!
- Hier Surfkurs auf Madeira buchen
- Hier Surfkurs am Praia da Machico buchen
- Hier Surfkurs nahe Seixal buchen
Tipp: Buche deinen Surfkurs am besten direkt für die ersten Tage deines Urlaubs. Wenn es dir richtig Spaß macht, kannst du später im Urlaub ganz entspannt eine zweite Stunde nachlegen oder dir einfach selbst ein Board leihen.
Wann ist die beste Zeit zum Surfen auf Madeira?
Auf Madeira kannst du eigentlich das ganze Jahr über surfen. Der Atlantische Ozean sorgt durchgehend für Wellen, allerdings unterscheiden sich die Bedingungen je nach Jahreszeit spürbar. Die Wintermonate sind generell spannender für erfahrene Surfer. Im Sommer ist das Meer meist etwas ruhiger, was diese Zeit ideal für Anfänger macht.
Zudem macht es auf Madeira einen riesigen Unterschied, wo du ins Wasser gehst. Während die Bedingungen an der einen Küste extrem rau sein können, geht es an einem anderen Spot zur selben Zeit deutlich entspannter zu. Schau also nicht nur auf den Reisemonat, sondern prüfe vor allem die tagesaktuelle Vorhersage und wähle einen Surfspot, der zu deinem Fahrkönnen passt.
Kurz & knapp:
Reist du speziell zum Surfen nach Madeira und bringst bereits Erfahrung mit? Dann ist der Winter wegen des größeren Swells die beste Wahl. Möchtest du während deines Urlaubs einfach zum ersten Mal Reinschnuppern? Dann ist der Sommer meist entspannter und zugänglicher.
Wo übernachtet man auf Madeira am besten zum Surfen?
An der Nordküste Madeiras mit anderen Surfern übernachten
Direkt an der Küste mit traumhaftem Blick über den Atlantischen Ozean bietet dieses Hostel auf Madeira einen genialen Ausgangspunkt! Du wohnst bei São Vicente, einem kleinen Dorf an der Nordküste der Insel – und das ist definitiv die absolut beste Seite für richtig gute Wellen.
Obwohl es als Hostel geführt wird, werden hier ausschließlich Einzelzimmer vermietet. Die Gemeinschaftsräume sind gemütlich gestaltet, und es herrscht eine richtig tolle, entspannte Atmosphäre. Außerdem gibt es reichlich Platz, um dein Surf-Equipment sicher zu verstauen.
Der Hotelinhaber ist unglaublich freundlich. Das ist die perfekte Unterkunft für Solo-Budget-Reisende und passionierte Surfliebhaber!

Brandneu und super stilvoll: Surfhotel auf Madeira
Dieses Surfhotel auf Madeira ist nahezu komplett neu! Es ist ein absolutes Schmuckstück – von der Einrichtung bis hin zur Lage. Porto da Cruz ist einer der besten Surflocations auf Madeira, du bist hier also genau an der richtigen Adresse.
Es gibt gemütliche Doppelzimmer, die mit allem ausgestattet sind, was man von einem modernen Hotelzimmer erwartet. Der echte Höhepunkt sind jedoch die Gemeinschaftsbereiche: Es gibt eine herrliche Dachterrasse mit Sonnenliegen und Grillplatz, von der aus du eine fantastische Aussicht genießt. Die Gemeinschaftsküche und das Wohnzimmer sind wunderbar geräumig, und draußen wartet eine herrliche Außendusche auf dich.
Ein charmantes, kleines Hotel auf Madeira – und natürlich auch dann die perfekte Wahl, wenn du selbst nicht surfst, sondern einfach die wunderschöne Nordküste der Insel erkunden möchtest.

So sieht Surfen auf Madeira aus
Möchtest du vorab einen Eindruck davon bekommen, wie die Küste und die Wellen aussehen? In diesem Video bekommst du einen tollen Einblick in das Surfen auf Madeira.




