Autofahren auf Madeira: 15 praktische Tipps für sicheres Fahren auf der Insel

Autofahren auf Madeira ist ein Erlebnis für sich. Denke an steile Straßen, Haarnadelkurven, Tunnel durch die Berge und Aussichten, die dich regelmäßig abbremsen lassen (nicht nur im wörtlichen Sinne). Am Anfang fanden wir es ein wenig aufregend, aber ehrlich gesagt: Die Insel lässt sich überraschend gut mit einem Mietwagen meistern. Mehr noch, es ist der beste Weg, um Madeira wirklich zu entdecken. In diesem Blog teilen wir unsere praktischen Tipps und was uns beim Fahren auf der Insel aufgefallen ist.

Ist Autofahren auf Madeira schwierig?

Für die meisten erfahrenen Autofahrer ist das Fahren auf Madeira absolut machbar. Es unterscheidet sich jedoch vom Fahren in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Die größten Herausforderungen sind:

  • Steile Hänge
  • Scharfe Kurven
  • Enge Gassen in alten Ortskernen
  • Begrenzter Parkplatz an beliebten Orten
  • Nebel in den Bergen

Aber: Die Hauptstraßen sind modern und schnell, sodass man überraschend zügig von A nach B kommt. Zudem gibt es auf Madeira viele Tunnel, wodurch man viele Bergstraßen umgeht und die Reisezeit erheblich verkürzt wird.

Unsere Erfahrung mit dem Autofahren auf Madeira

Die erste Fahrt war etwas aufregend. Vor allem, weil man sofort merkt, wie steil einige Straßen sind. Aber nach einem Tag hatten wir den Dreh eigentlich schon raus.

Was uns besonders aufgefallen ist:

  • Man gewöhnt sich schnell an die Steigungen
  • Die Einheimischen fahren entspannt und kennen die Straßen genau
  • Die Navigation funktioniert perfekt (Google Maps war völlig ausreichend)
  • Mit dem Auto sieht man so viel mehr von der Insel

Rückblickend würden wir Madeira auf keinen Fall ohne Auto erkunden wollen. Wir haben ein Auto über Sunny Cars gemietet, was transparente Preise und einen hervorragenden Kundenservice bedeutet. Wir hatten noch nie Probleme mit diesem Vermieter.
→ Möchtest du mehr erfahren? Lies hier unsere Erfahrungen mit der Autovermietung auf Madeira

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1. Wähle ein Auto, das nicht zu groß ist

Man liest überall, dass man auf Madeira ein Auto mit viel PS mieten muss, aber auch ein kleiner Kia Picanto kommt den Berg problemlos hoch. Du wirst sehen, dass viele Einheimische ebenfalls in Kleinwagen unterwegs sind, und die Autovermietungen bieten diese nicht ohne Grund an.

Mein Tipp ist daher, bewusst kein großes Auto zu mieten. Warum? Die Bergstraßen sind eng, auch in den Dörfern stößt man auf schmale Wege, und so passt du wenigstens in jede Parklücke. Den Koffer lässt man im Idealfall ohnehin im Hotel, sodass er nicht jeden Tag mit im Auto transportiert werden muss.

→ Wir waren auf Madeira mit einem Kia Picanto als Schaltwagen unterwegs. Er war groß genug für unser Gepäck im Kofferraum und klein genug für die Bergstraßen und engen Gassen. Kurzum: absolut empfehlenswert!

2. Miete ein Auto bei einem guten und zuverlässigen Anbieter (Sunny Cars!)

Die Auswahl von Hotels auf Madeira ist das eine, aber auch einen guten Mietwagen zu finden, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Wie oft hört man Geschichten, dass man bei der Abholung noch eine zusätzliche Versicherung abschließen oder eine gigantische Kaution hinterlegen muss?

Lass dich auch nicht von extrem niedrigen Preisen verleiten, denn oft steht im Kleingedruckten, dass du mehrere hundert Euro Kaution zahlen musst.

Sunny Cars mag auf den ersten Blick teurer erscheinen, aber die Preise sind All-inclusive. Keine unerwarteten Kosten im Nachhinein. Zudem gibt es eine große Auswahl an Fahrzeugtypen auf Madeira und einen top Kundenservice – ideal bei Problemen oder Fragen.
Sieh dir hier die Preise und Fahrzeugtypen von Sunny Cars an

3. Lass dich von den Steigungen nicht abschrecken

Selbst erfahrene Autofahrer erschrecken manchmal über die Steilheit mancher Straßen. Beim Anfahren am Berg ist es wichtig, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten. Nutze bei Bedarf die Handbremse, um entspannt anzufahren. Wenn du dir unsicher bist, suche dir vor der Reise zu Hause eine ruhige Ecke, um das Anfahren am Berg zu üben, oder miete ein Auto mit Automatikgetriebe.

4. Die Autobahnen sind hervorragend

Viele Menschen erwarten nur schmale Bergpfade, aber Madeira verfügt über moderne Autobahnen (Schnellstraßen), die große Teile der Insel miteinander verbinden.

Dadurch fährt man beispielsweise relativ schnell zwischen:

  • Funchal und dem Westen der Insel
  • Funchal und dem Flughafen
  • Der Nord- und Südküste durch verschiedene Tunnel

5. Achte auf Nebel in den Bergen

In den höheren Lagen kann das Wetter schnell umschlagen. An beliebten Orten wie dem Pico do Arieiro kann die Sicht innerhalb weniger Minuten stark abnehmen.

Prüfe daher immer den Wetterbericht, bevor du in die Berge fährst. Madeira verfügt außerdem über mehrere Webcams, sodass du vorab die aktuelle Lage in den Bergen checken kannst.

6. Bergauf fahrender Verkehr hat immer Vorfahrt

Auf Bergstraßen gibt es ein paar Regeln zu beachten, und eine davon ist, dass bergauf fahrende Fahrzeuge immer Vorfahrt haben. Warum? Wenn sie abbremsen müssen, müssen sie an einer Steilung wieder Schwung holen, was nicht immer ganz einfach ist.

Wenn du also bergab fährst und dir ein Auto entgegenkommt, das bergauf fährt, sorge frühzeitig für Platz, damit das andere Fahrzeug einfach weiterfahren kann.

→ Bist du unsicher? Befolge einfach die Zeichen der vorbeifahrenden Einheimischen – sie haben schließlich jede Menge Erfahrung auf ihren Straßen.

7. Parken in Funchal kann schwierig sein

Im Zentrum von Funchal sind Parkplätze manchmal Mangelware. Wir haben einen kompletten Leitfaden zum Parken in Funchal erstellt.

Ein paar schnelle Tipps:

  • Nutze die Parkhäuser.
  • Komme frühzeitig zu beliebten Sehenswürdigkeiten.
  • Achte auf kostenpflichtige Parkzonen (diese sind deutlich gekennzeichnet).

Außerhalb von Funchal ist das Parken meistens unkompliziert – mit Ausnahme der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Madeira.

Funchal parken tipps

8. Navigieren ist ganz einfach

Du brauchst keine komplizierten Navigationssysteme.

  • Google Maps funktioniert einwandfrei
  • Offline-Karten sind eine gute Absicherung
  • Die Routenführung ist übersichtlich und logisch

Wir hatten an keiner Stelle echte Probleme mit der Navigation.

9. Autopanne auf Madeira

Man hofft es natürlich nicht, aber es besteht immer die Chance auf eine Reifenpanne oder sogar einen Unfall auf Madeira. Bei echten Notfällen wähle die 112, den portugiesischen Notruf.

Wenn du eine Panne hast und ein Auto über Sunny Cars gemietet hast, ist es ganz einfach: Du rufst den lokalen Mietwagenpartner an, bei dem du das Auto abgeholt hast. Die Nummer steht auf dem Gutschein (Voucher), den du bei der Abholung erhältst. Dafür zahlst du nichts extra, denn auch der Pannendienst ist im Preis enthalten.

10. Fahre defensiv

Die Einheimischen kennen die Straßen in- und auswendig und fahren manchmal schneller, als es Touristen gewohnt sind. Lass dich nicht hetzen und behalte dein eigenes Tempo bei.

Unser Tipp:

  • Lass dich nicht drängeln
  • Fahre in deinem eigenen Tempo
  • Nutze Ausweichbuchten, wenn du langsam fährst

11. Achte auf freilaufende Tiere

Vor allem in ländlichen Regionen können Tiere auf der Straße stehen. Von Katzen in den Dörfern bis hin zu einer Kuhherde im Nirgendwo – hier begegnet einem wirklich alles. Fahre also nicht zu schnell und halte die Augen offen.

12. Miete das Auto direkt am Flughafen von Madeira

Am bequemsten ist es, den Mietwagen direkt am Flughafen von Madeira zu übernehmen. Es gibt auch die Möglichkeit, in Funchal zu mieten, aber dann musst du zuerst mit dem Taxi oder dem Aerobus nach Funchal fahren. Wenn du woanders übernachtest, musst du mit einer längeren Anreise rechnen. Wir empfehlen die Abholung in der Stadt nur, wenn du die ersten Tage ausschließlich in Funchal verbringst und dort kein Auto benötigst. Es ist auch eine gute Option, wenn du etwas Geld sparen möchtest.

13. Nutze die Motorbremse bei Bergabfahrten

Bei langen Bergabfahrten können die Bremsen heiß laufen. Das kannst du verhindern, indem du in einen niedrigeren Gang herunterschaltest, sodass der Motor beim Abbremsen hilft. Zudem ist es ratsam, „intermittierend“ (stoßweise) zu bremsen und nicht ununterbrochen auf dem Pedal zu stehen – so überhitzen die Bremsen nicht so schnell.

Riechst du verbranntes Gummi? Dann wird es Zeit, einen Parkplatz zu suchen. Halte nicht mitten auf der Straße an, sondern suche einen sicheren Platz. Es ist besser, einmal zu viel anzuhalten als zu spät. Glaube mir, du merkst sofort, wenn die Bremsen zu heiß sind – dieser Gestank ist unverkennbar.

14. Tankstellen sind leicht zu finden

Entlang der Autobahnen und Hauptverkehrsstrecken gibt es ausreichend Tankstellen. Fahr jedoch nicht mit fast leerem Tank in die Berge, da es dort deutlich länger dauern kann, bis du an einer Tankstelle vorbeikommst. Glücklicherweise ist Madeira nicht riesig, die Distanzen halten sich in Grenzen und man müsste sich schon anstrengen, um nicht rechtzeitig eine Zapfsäule zu finden.

15. Ein Mietwagen bleibt die beste Art, Madeira zu entdecken

Obwohl es öffentliche Verkehrsmittel gibt, bietet ein Mietwagen mit Abstand die meiste Freiheit auf Madeira. Du kannst an abgelegenen Aussichtspunkten, versteckten Stränden und authentischen Dörfern anhalten, die mit dem Bus nur schwer erreichbar sind. Zudem bist du völlig unabhängig von Busfahrplänen oder organisierten Touren.

Du bist noch unsicher, ob du ein Auto mieten möchtest? Dann lies auch unsere Tipps für einen Urlaub auf Madeira ohne Auto.

Unsere Erfahrung mit dem Autofahren auf Madeira

Wir fanden das Autofahren auf Madeira überraschend angenehm. Am ersten Tag mussten wir uns zwar an die steilen Straßen und scharfen Kurven gewöhnen, aber danach hat uns das Auto einfach eine enorme Freiheit geschenkt.

Vor allem die Kombination aus guter Infrastruktur, spektakulären Ausblicken und der Möglichkeit, die gesamte Insel im eigenen Tempo zu erkunden, macht einen Mietwagen unserer Meinung nach zur besten Wahl für einen Urlaub auf Madeira.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Autofahren auf Madeira

Braucht man auf Madeira ein Auto?

Nicht zwingend, aber für die meisten Reisenden ist ein Mietwagen der praktischste Weg, um die Insel zu erkunden. Du bist noch unschlüber? Lies auch unsere Tipps für Madeira ohne Auto.

Ist Autofahren auf Madeira gefährlich?

Nein. Die Straßen sind im Allgemeinen gut gepflegt, selbst die steilen Abschnitte und Bergstraßen sind absolut machbar. Auf den schmalen Bergwegen sollte man natürlich aufmerksam fahren.

Ist ein Automatikauto zu empfehlen?

Ja, besonders wenn du wenig Erfahrung mit dem Fahren in bergigen Regionen hast oder zu Hause kein Auto mit manueller Schaltung fährst.

Wie sind die Straßen auf Madeira?

Die Hauptstraßen sind modern und in einem sehr guten Zustand. In den Dörfern und Bergregionen kann es jedoch hin und wieder eng werden.

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